Dieses eine Glas Wasser ist für viele sebstverständlich, doch es gibt viele die jeden Tag um jedes einzeilene Glas kämpfen müssen. Doch wie kommt es dazu :
- Privatisierung
- Armut
- Globale Erwärmung
Ich befasse mich ersteinmal nur mit Privatisierung von Wasser.
Doch zuvor was bedeutet das Wort Privatisierung?
Unter Privatisierung werden alle Prozesse verstanden, bei denen öffentliche Verfügungsrechte über ökonomische Güter in private Verfügungsrechte übergehen.
Das bedeutet das öffentliches Eigentum in Hände von Privatleuten übergeben/verkauft wird.
Warum macht ein Land oder ein Staat das denn überhaubt?
Auf diese Frage habe ich leider immer am ende Geld
als Antwort gesehen.
Wenn ein Land verarmt hat es so heißt es zumindest gibt es nur eine Möglichkeit die Privatisierung.
Doch was soll man alles Privatisieren was nicht?
Die wichtigsten elementaren Dinge des Lebens gehören meinermeinung nach nicht Privatisiert. Dazu zähle ich Wasser und Strom und das Gesundheitswesen.
Andere dinge wie Bahn oder Telekommunikation finde ich eine Privatisierung besser denn hier kann der Mensch als Person weiterleben ohne Angst um sein Leben haben zu müssen.
Leider gibt es die sogenannte Weltbank siehe auch Wiki die der Meinung ist das es nur aus der Schuldenfalle geht wenn man Privatisiert. Das Grundkonzept der Weltbank ist relativ einfach gehalten, kurz gesagt bekommt man nur dann einen Kredit wenn man ein Konzept vorlegen kann das in die PSD (Private Sector Development) Stratergie passt. Die Weltbank versucht alle Bereiche zu privatisieren darunter auch Wasser.
Man kann also sagen das die Weltbank die Privatisierung vorantreibt. Und der Grund dazu ist mal wieder das Geld. Wenn man sich nun vorstellt das in Deutschland die Wasserversorgung von einem Spanier oder Amerikaner aufgekauft wird. Dieser dann das Wasser aus den guten Quellen zu sich ins Land importiert und dass etwas minderwertige Wasser in Deutschland lässt und die Preise erhöht da ja dann weniger Wasser da ist. Dann bin ich gespannt ob dann Leute Privatisierung im Wasserbereich noch so gut finden.
Noch ein paar Fakten an dem die Weltbank beteiligt war.
Fallbeispiel Bolivien
Unter dem Druck der Weltbank hatte die Bolivianische Regierung ihr öffentliches Stadtwassersystem an ein US-Wasserunternehmen verkauft. Dies war Teil des Weltbank-Programms, die Bolivianische Wirtschaft zu “modernisieren” – in anderen Worten, sie den westlich gegründeten Unternehmen gegenüber zu öffnen.. Schon Wochen nachdem die Unternehmensflagge gehisst wurde, auf dem was bislang ein öffentlicher Versorgungsbetrieb war, stiegen die Wasserpreise massiv an. Viele der ländlichen Familien von Cochabamba mussten bis zu einem Drittel ihres Einkommens für ihr Wasser bezahlen – mehr als sie für Nahrungsmittel ausgeben. Die Belastungen waren lähmend, und es gab keine Alternative.
Beschwerden hatten keine Wirkung bei dem Wasserunternehmen, Im April nahmen zuerst Hunderte, dann Tausende an den Demonstrationen gegen die Privatisierung teil. Vier Tage Streik brachten die Stadt zum Stillstand. Die Regierung gab nach und versprach, den Wasserpreis zu senken. Dann änderte sie ihre Meinung. Der Protest begann wieder und wurde dieses Mal größer. Cochabamba landete im Chaos. Noch immer weigerten sich die Regierung und das Unternehmen, nachzugeben. Der Profit eines fremden Unternehmens hatte Vorrang vor den täglichen Bedürfnissen der Bolivianischen Bevölkerung. Aber diese Menschen gaben nicht auf. Schließlich, nachdem das Militär einem 17 jährigen protestierenden Jungen ins Gesicht geschossen hatte, realisierte sogar die Regierung, dass das Spiel vorüber war. Zwei Tage später unterzeichneten sie ein Übereinkommen, das die Stadtwasserversorgung wieder der öffentlichen Kontrolle übergab.
Dies war ein Sieg, der nicht andauern wird, denn da ist das GATS Abkommen.
Fallbeispiel Ghana
Die Investoren interessieren sich nur für die rentablen Städte. In den ländlichen Gebieten konnte nicht privatisiert werden. Der Staat hat somit keine Möglichkeit mehr, die Versorgung auf dem Land mit den Einnahmen in der Stadt zu subventionieren. Was hier bleibt sind Gewinne für die Großunternehmen und Defizite für den Staat.
Fallbeispiel Argentinien – Buenos Aires
Der Wasserpreis ist um 20% gestiegen ohne Verbesserung des Angebots. Trotz vertraglicher Verpflichtungen wurden keine Wasserreinigungsanlagen gebaut. Der Staat trägt im Endeffekt die Kosten, die sich aus den Schäden ergeben.
Noch ein paar Nachteile
Negative Folgen der Privatisierung der Wasserversorgung
- Die Privatisierung der Wasserversorgung führt dazu, dass sich die westlichen multinationalen Unternehmen die Lebensgrundlage der ärmsten Länder aneignen. Die Länder des Südens damit werden gezwungen, ihr eigenes Wasser für teures Geld zurückzukaufen.
- Bei der Privatisierung kann der Versorger daher die Preise erhöhen, ohne die Leistungen dauerhaft zu verbessern.
- Eine flächendeckende Versorgung ist nicht gesichert, vor allem wenn eine entsprechende rechtliche Verpflichtung fehlt, was die Regel ist, wenn die Weltbank Dritt-Welt-Länder zur Privatisierung zwingt.
- Privatisierung gefährdet die Versorgung der Armenviertel. Teile der Wasserversorgung, die unrentabel sind, werden einfach abgeschaltet. Private Anbieter haben keinerlei Anreiz, die Versorgung in Armenvierteln auszubauen. Ihre Investitionen fließen dahin, wo die größte Wirtschaftlichkeit und die größte Kaufkraft sind.
Quellen:
Netzafrika
Wiki_Privatisierung
Wiki_Weltbank